CORONA AKTUELL: Unsere Praxis ist für Sie weiterhin täglich geöffnet!

Liebe Patienten,

in Anbetracht der aktuellen Lage, können Sie ab sofort, als Alternative zu einem Termin in unserer Praxis, auch einen Termin für eine Videosprechstunde vereinbaren.
Sprechen Sie uns einfach an.

Ihr Team der Neurochirurgischen Praxis

 

Sie individuell und zu Ihrer Zufriedenheit zu betreuen, liegt uns am Herzen.
Uns stehen hierbei sowohl bei der Diagnostik als auch bei der Therapie modernste Möglichkeiten zur Verfügung.
Nach einer exakten Diagnose möchten wir Sie bei der Therapie zielgerichtet begleiten.
Unser Anspruch ist, dass Sie Ihre Krankheit verstehen und wir so die notwendige Therapie in Abstimmung mit Ihnen optimal auswählen können.
Die konservative und operative Therapie stehen für uns hierbei als gleichwertige sich ergänzende Verfahren nebeneinander.

Ihre Fachärzte für Neurochirurgie
Markus Hardenack, Nicole Weisner, Robin Krug

Unser Behandlungsspektrum

Wirbelsäule:

Die Bandscheiben bestehen aus einem harten Knorpelfaserring (Anulus fibrosus) und einem weichen gallertartigen Kern (Nucleus polposus). Als Folge von Verschleiß der Wirbelsäule kann der Faserring ganz oder teilweise einreißen. Hierdurch kann es zu Vorwölbungen (Protrusionen) des Faserrings kommen, oder ein Austreten des weichen Kerns entstehen, dem Bandscheibenvorfall (Prolaps).
Ein Bandscheibenvorfall kann durch Druck auf Nervenwurzeln oder das Rückenmark Symptome verursachen. Dies führt in der Regel zu einer Fortleitung von Schmerzen und Taubheitsgefühlen in Arme oder Beine, eventuell sogar zu muskulären Schwächen.

Die Bandscheiben und die kleinen Wirbelgelenke bilden eine Bewegungseinheit. Somit sind meist beide Strukturen gemeinsam vom Verschleiß der Wirbelsäule betroffen.
Die Arthrose der kleinen Wirbelgelenke erkennt man durch eine Vergrößerung der Gelenke, Gelenkergüsse und einer Stellungsveränderung des Gelenks.
Patienten mit Facettgelenksarthrosen haben einen lokalen Druckschmerz und häufig ebenfalls ausstrahlende Schmerzen in Arme und Beine, die jedoch selten mit einer Taubheit einhergehen und weniger weit in die Extremität strahlen (pseudoradikulär).

Im Rahmen von Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke kann es zu Aussackungen der Gelenkhaut kommen. Diese Gelenkzysten können wenn sie im Spinalkanal liegen ähnlich wie Bandscheibenvorfälle ebenfalls auf Nervenwurzeln drücken und so Nervenwurzelschmerzen
in Armen oder Beinen mit Taubheitsgefühlen verursachen.

Bei der Spinalkanalstenose handelt es sich um eine Verschleißfolge der Wirbelsäule. Mit zunehmendem Verschleiß verdicken sich die kleinen Wirbelgelenke und Bänder (Ligg. Flava) der Wirbelsäule. Die vorne gelegenen Bandscheiben wölben sich häufig zusätzlich vor.
Hierdurch entsteht eine Einengung des Wirbelkanals und der hierin gelegenen Strukturen (Rückenmark, Nervenwurzelsack). Dies führt im Bereich der Lendenwirbelsäule zu streng belastungsabhängigen Beinschmerzen ggf. mit einer Taubheit, die die Gehstrecke stark
einschränken und im Sitzen deutlich gebessert sind (Claudicatio spinalis).

Unter Wirbelgleiten versteht man das „Verrutschen“ von Wirbelkörpern aus ihrer eigentlichen Position. Sie bewegen sich meist nach vorne aus dem Gefüge, so dass ein sichtbarer Versatz entsteht. Wirbelgleiten ist entweder erblich bedingt, durch Fehlbildungen im Wachstumsalter oder altersbedingt durch Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule. Es muss nicht immer Symptome verursachen. Wenn es Beschwerden hervorruft, dann häufig tiefe Rückenschmerzen und ausstrahlende Nervenwurzelschmerzen mit einer Taubheit.

Grundsätzlich werden stabile von instabilen Wirbelkörperfrakturen unterschieden. Hierbei spielt es auch eine Rolle, wie die Fraktur entstanden ist. Es ist wichtig für die Beurteilung, ob ein Wirbelbruch durch ein akutes Trauma entstanden ist oder im Rahmen einer Systemerkrankung wie z.B. einer Osteoporose. Wirbelfrakturen sind lokal im Rücken sehr schmerzhaft, oft über mehrere Wochen. Je nach Art der Fraktur kann es zu einer Beteiligung des Spinalkanals mit Nervenschmerzen bis hin zu neurologischen Ausfällen kommen.

Das Iliosakralgelenk (ISG) verbindet die Wirbelsäule mit dem Becken. Verschleißerscheinungen, Fehlbelastungen oder Unfälle können die Ursache für ein ISG-Syndrom sein und zu Schmerzen führen. Diese sind lokal über dem Gelenk und strahlen in den Oberschenkel, meist nicht weiter als zum Knie aus.

Hier unterscheidet man primäre Tumoren, die in der Wirbelsäule entstanden sind und sekundäre Tumoren, die woanders entstehen und sich in der Wirbelsäule ansiedeln. Primäre Tumoren sind extrem selten, wohingegen sekundäre Tumoren (Metastasen) die häufigste Knochentumorart an der Wirbelsäule darstellen. Symptome können auch hier lokale starke Rückenschmerzen, oder fortgeleitete Nervenschmerzen oder –ausfälle in Armen oder Beinen sein.

Im Rahmen von systemischen sich wiederholenden Entzündungen z.B. der Zähne oder der Harnwege können sich über durch eine Keimaussaat ins Blut Entzündungen der Bandscheiben bilden. Auch durch invasive Eingriffe wie Spritzen oder Operationen können solche entstehen. Bei der Bandscheibenentzündung handelt es sich um eine extrem schmerzhafte Erkrankung. Nur in seltenen Fällen kommt es im Rahmen dessen zu einer Eiteransammlung im Wirbelkanal, die Schmerzen oder neurologische Ausfälle in den Extremitäten verursachen kann.

Periphere Nerven:

Von einem Karpaltunnelsyndrom  (KTS) spricht man, wenn im Bereich des Handgelenks eine Einengung des Mittelhandnervens (N. Medians) vorliegt. Dieser Nerv ist für die Muskulatur des Daumens und die Empfindungen der daumenseitigen drei Finger verantwortlich. Anfänglich empfindet man ein Kribbeln oder Einschlafen der Fingerkuppen. Im weiteren Verlauf sind auch Schmerzen und Gefühlsstörungen zu beobachten. Diese treten vornehmlich nachts auf. Besteht ein Karpaltunnelsyndrom bereits länger, kann es zu einem andauernden Taubheitsgefühl und zu einer Kraftminderung kommen.

Beim Sulcus-Ulnaris-Syndrom (SUS) wird im Bereich des Ellbogens am „Musikantenknochen“ der Ulnarisnerv komprimiert. Folgen sind lokale Schmerzen ggf. mit Ausstrahlung in den Unterarm, ein Taubheitsgefühl im kleinen Finger und in schweren Fällen eine Schwäche der Handmuskeln.

Erkrankungen des Gehirns

Man unterscheidet grundsätzlich im Wesentlichen hirneigene Tumoren von Tumoren, die aus dem Körper in das Gehirn metastasieren und solchen, die von den Hirnhäuten oder Nerven entstehen. Abhängig vom Patientenalter gibt es eine unterschiedliche Häufigkeit der Tumorarten. Bei den hirneigenen Tumoren und den Tumoren der Hirnhäute gibt es sowohl gutartige als auch bösartige Tumoren. Je nach Lage des veränderten Gewebes können unterschiedliche neurologische Ausfälle im Rahmen der Erkrankung auftreten. Ansonsten zeigen sich Hirntumore häufig zunächst in Form von andauernden starken Kopfschmerzen oder epileptischen Anfällen. Im besonderen Fall der Tumoren der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) können auch Hormonstörungen und Sehstörungen auftreten.

Es existieren unterschiedliche Gefäßmissbildungen, die im Gehirn auftreten können. Hierzu gehören Aneurysmata, Arteriovenöse Malformationen, Fisteln und Kavernome. Neben Symptomen, die durch einen veränderten Blutfluss oder Druck auftreten können, wie z.B. ein pulssynchrones Ohrgeräusch ist bei den genannten Gefäßveränderungen vor allem die Blutungsgefahr von besonderem Interesse. Abhängig von der Art der Veränderung können unterschiedliche Formen von Gehirnblutungen entstehen. Diese sind entsprechend unterschiedlich gefährlich.

Hydrocephalus

Trigeminusneuralgie

Epilepsie

Fehlbildungen